Polizeistiftung David + Goliath unterstützt 4- und 6-jährige Schwestern

Am frühen Morgen des 19. Februar 2005 verunglückte ein 38-jähriger Mülheimer auf den Bahngleisen in der Nähe des Bahnhofs West im Ortsteil Styrum tödlich bei dem Versuch, den Weg zu seiner Wohnung in Dümpten über die Schienen abzukürzen. Dabei bemerkte er offenbar nicht, dass sich ein Schnellzug näherte, wurde von diesem erfasst und tödlich verletzt.

Er hinterläßt seine Ehefrau und zwei 4 und 6 Jahre alte Töchter. Neben dem schrecklichen Schicksalsschlag hat die Familie auch mit den finanziellen Folgen zu kämpfen, die nach dem Tod des Ehemannes und Vaters verständlicherweise einschneidend sind. Nach dem Umzug in eine neue Wohnung blieben noch mehrere Anschaffungswünsche unerfüllt, die durch den Unglücksfall unmöglich geworden sind. Unter anderem war es geplant, der 4-jährigen Tochter einen neuen Schreibtisch und ein neues Kinderbett zu kaufen.

Die Polizeistiftung David + Goliath hat mit der Familie Kontakt aufgenommen und wird mit einer Geldspende in Höhe von 1.500 Euro helfend einspringen. Schon in den nächsten Tagen wird die Mutter gemeinsam mit ihrer Tochter die neuen Kinderzimmermöbel aussuchen. Darüber hinaus wird die Stiftung der Familie durch die Zuwendung ermöglichen, in den Sommerferien einen kleinen Urlaub an der Nordsee zu machen, um zumindest für einige Momente das tragische Unglück verdrängen zu können.

Gisela Röttger-Husemann, Polizeipräsidentin und Kuratoriumsvorsitzende der Polizeistiftung freut sich, schnell und unbürokratisch helfen zu können: "Mit der Polizeistiftung David + Goliath haben wir ein Standbein geschaffen, das es uns ermöglicht, den Kindern von Opfern unter die kleinen Arme zu greifen. Ich bin von dem Schicksalsschlag der Mülheimer Familie bewegt und bin froh, dass wir so schnell ein wenig helfen können."

Allen Interessierten stehen Informationen über die Polizeistiftung David + Goliath unter der Internetseite www.polizeibaeren.de oder der Telefonnummer 0208/301-2010 zur Verfügung.